Medical Mission International e.V. rettet Leben und bewirkt etwas im Lodwar County and Referral Hospital in der Region Turkana im Nordwesten Kenias.

Laut der Programmverbindungsperson Dr. Martina Fuchs hat die Finanzierung von MMI die Infrastruktur und den Betrieb des Hospitals grundlegend verbessert. MMI hat in die Renovierung und Verbesserung der Einrichtungen und der Ausstattung des Hospitals investiert, und es fließen außerdem Gelder, um größere Versorgungslücken zu schließen. Jetzt ist das Hospital mit einem beständigen Nachschub an grundlegender medizinischer Ausrüstung, Einwegartikeln und Medikamenten ausgestattet. Es ist auch finanzielle Unterstützung für die Schulung von medizinischem Personal vor Ort und für medizinische Kampagnen vorgesehen.

Vor der Unterstützung durch MMI musste das Hospital kämpfen. „Für die Stationen waren umfassende Reparaturarbeiten erforderlich, und von der Regierung wurde es nicht regelmäßig mit Verbrauchsgütern und Medikamenten versorgt“, sagte Dr. Fuchs. „Die Situation verschlechterte sich so sehr, dass die Patienten oftmals selbst Medikamente kaufen mussten, weil das Krankenhaus sie nicht zur Verfügung stellen konnte.“ Die notwendigen Medikamente waren oft zu kostspielig oder überhaupt nicht erhältlich, was zu anhaltender Krankheit und Tod führte.

Die Zustände im Hospital hatten sich so sehr verschlechtert, dass Mütter, die mit ihren Kindern dort blieben, nachts Taschenlampen brauchten, weil eingebaute Sachen von den Decken und Wänden heruntergefallen waren. Das Personal hatte nur eine begrenzte Ausrüstung. In den Wänden und Türen der Kinderstation war das Glas zerbrochen. Das Essen wurde mit einer Schubkarre geliefert und serviert.

Die Umgestaltung der Kinderstation durch MMI war erheblich und umfasste die Erneuerung der Böden, das Streichen aller Zimmer, neue Bettgestelle und Matratzen sowie das Ersetzen von zerbrochenen Scheiben in den Fenstern und Türen der Station. Zur Umgestaltung gehörte auch die Installation einer neuen Latrine mit Grube, was die Hygiene verbessert und bei der Bekämpfung von Krankheiten geholfen hat.

Zu der medizinischen Ausrüstung, die mit den Mitteln von MMI gekauft werden konnte, gehört auch ein Sauerstoffkonzentrator, der insbesondere in Fällen von Lungenentzündung bei Kindern zum Lebensretter wurde. Laut Dr. Fuchs ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Lungenentzündung gesunken, und die Zahl der gesamten Todesfälle im Krankenhaus sinkt ebenfalls.

Die Turkana-Region in Kenia ist trocken und ausgedörrt und leidet unter chronischer Dürre. Das Vieh und die Menschen existieren ohne ausreichend Wasser und Nahrung. Die Mitarbeiter des Hospitals schätzen, dass dreißig Prozent der Menschen in der Region ernsthaft unterernährt sind. Viele überleben nur dank Notfallhilfe von der kenianischen Regierung und humanitären Hilfsorganisationen wie Medical Mission International e.V.

Das Hospital ist das einzige funktionierende staatliche regionale Referenzkrankenhaus für die gesamte Turkana-Region, die eine Bevölkerung von mehr als einer Million Menschen hat. Laut Dr. Fuchs sind viele der Patienten, die ins Hospital kommen, Kinder, und die häufigsten Gesundheitsprobleme sind Malaria, Lungenentzündung, Anämie, schwere und akute Unterernährung sowie Gastroenteritis, eine infektiöse Durchfallerkrankung und Entzündung des Magens und des Dünndarms.

Die kontinuierliche Versorgung mit wesentlichen Medikamenten, die jetzt den Patienten im Hospital kostenlos zur Verfügung stehen, und insbesondere die Notfallmedikamente, die auf der Kinderstation verwendet werden, haben viel bewirkt bei der Rettung von Leben und sichergestellt, dass das Hospital weiterhin niedrige Mortalitätszahlen vorweisen kann. Jetzt, wo es über einen Vorrat an medizinischen Wegwerfartikeln, einschließlich Dingen wie Mullbinden, Klebepflastern, Untersuchungshandschuhen, Bandagen sowie Kleidung und Nähmaterial verfügt, kann das Hospital auch seinem Tagesgeschäft effektiver nachgehen. Grundlegende Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel zur Verfügung zu haben ermöglicht es dem Hospital außerdem, seine Stationen sauber und keimfrei zu halten.

„Ohne die beständige Unterstützung und das Engagement von Medical Mission International e.V. wäre unser Fortschritt hier im Hospital nicht möglich gewesen“, sagte Dr. Martina Fuchs.

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